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Nüchtern Trainieren, bringt das was?

Training vor dem Frühstück?

Nüchtern Trainieren, bringt das was?

Immer wieder wird z. B. Joggen vor dem Frühstück empfohlen. Versprochen wird eine Unterstützung beim Fettabbau.

Da der Körper während der Nacht keine Nahrung aufgenommen hat ist sein Glykogenspeicher relativ leer. Bei einer Ausdauerbelastung steht daher weniger Glykogen als Energieträger zur Verfügung und es muss vermehrt Fett als Energieträger verwendet werden, um die benötigte Energie zu liefern. 

Der Fettstoffwechsel wird also bei einem nüchternen Ausdauertraining vermehrt aktiviert.


Nehme ich mehr ab, wenn ich nüchtern trainiere?

Nein, die Gewichtsabnahme hängt von der Energiebilanz ab. Nur bei einer negativen Energiebilanz (Energieaufnahme kleiner Energieverbrauch) nehmen Sie ab. Aus welchem Energiespeicher der Körper die Energie für den Sport nimmt ist für das Körpergewicht nicht von Bedeutung.

Vorteile von nüchtern Trainieren:

  • Der Körper lernt früher auf die freien Fettsäuren als Energieträger zurückzugreifen. Dadurch werden die Glykogenvorräte geschont. Dadurch werden die zur Verfügung stehenden Energien effektiver verwendet und die Grundlagenausdauer erhöht sich.
  • Da weniger Glykogen verbraucht wird entsteht weniger Laktat, das ein Abfallprodukt der anaeroben Glykolyse ist. Eine hohe Laktatkonzentration kann die Energieproduktion und damit die Leistungsfähigkeit des Sportlers senken.

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Nüchternes Training kann also unter Trainingsgesichtspunkten sinnvoll sein.

Wichtig ist, dass der Glykogenspeicher nicht vollständig leer ist, da sonst die Fettverbrennung alleine nicht für die Energiebereitstellung ausreicht. In diesem Fall verwendet er Aminosäuren zur Energiegewinnung. Die Aminosäuren werden aber für die Muskulatur und das Immunsystem benötigt. Ein Apfel oder eine Apfelsaftschorle sorgt für eine Mindestfüllung des Glykogenspeichers. Auch mit dieser Mindestfüllung des Glykogenspeichers sollte das Training aus obigem Grund nicht über 60 Minuten liegen. Diese Zeitbegrenzung verhindert auch ein zu starker Abfall des Zuckerspiegels, was Heißhunger auslösen kann. Vorsicht bei Diabetes oder bei einem niedrigen Blutzuckerspiegel!

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