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Risikobewertung von Schadstoffen in Lebensmitteln

Risikobewertung von Schadstoffen in Lebensmitteln

Presseberichte wie „Gift in der Nahrung“ und „Hohe Schadstoffbelastung von Lebensmitteln“ beunruhigen viele Menschen. Bei dem Thema „Schadstoffe in der Nahrung“ ist es wichtig die Höhe der Gesundheitsgefährdung einzuschätzen.

Wichtig ist zu wissen, dass die Gesundheitsgefährdung durch Fehlernährung, Rauchen und mangelnder körperlicher Aktivität ganz erheblich höher ist als die Gesundheitsgefährdungen durch Schadstoffe in der Nahrung.

Diese Formen der Gesundheitsgefährdung können vor allem von jedermann durch entsprechendes Handeln ausgeschlossen werden.

Trotzdem ist es natürlich sinnvoll sich um gesunde Lebensmittel und eine gesunde Umwelt zu sorgen und dafür einzusetzen.

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Risiko, Risikoeinschätzung und Ängste

Bei dem Thema "Gift in der Nahrung" ist es unbedingt notwendig auf das Risikoverhalten der Menschen einzugehen.

Einige Beispiele:

Wir fahren mit 200km/h zigaretterauchend auf der Autobahn und machen uns Sorgen, da Spuren von Pestiziden im Obst gefunden wurden.

Wir sitzen mit Freunden rauchend und biertrinkend zusammen und diskutieren über die Gefahren von Elektrosmog.

Diese beiden Beispiele zeigen deutlich, dass das Verhalten und die Ängste des Menschen häufig nicht rational sind. In beiden Beispielen ist die Gefahr in der gewohnten Umgebung (Autofahren, Rauchen, Alkohol) extrem höher als die Gefahren, die die Ängste auslösen.

Welches Muster ist typisch für die menschliche Gefahreneinschätzung?

  • Alltägliche Gefahren (z. B. Autofahren, Rauchen, Trinken, Übergewicht, Haushaltsunfälle, Arbeitsunfälle) werden deutlich unterschätzt.
  • Die meisten Menschen überschätzen ihre Fähigkeiten. (Autofahren, eigene Lebenserwartung, Empfindlichkeit für Krankheiten/Tabak/Alkohol)
  • Solange wir Einflussmöglichkeiten haben unterschätzen wir das Risiko (Autofahren als Fahrer, eigenes Rauchen). Sobald wir die Kontrolle abgeben müssen steigt das Risikoempfinden (im Flugzeug, Atomkraftwerke).
  • Bei allem, was unbekannt ist und was aus eigener Erfahrung nicht einzuschätzen ist wird das Risiko meist überschätzt. (Atomkraft, unsichtbare Schadstoffe in der Nahrung, Genfood)

Darüber hinaus neigen wir dazu Erkenntnisse, die unseren lieb gewordenen Lebensgewohnheiten stören, nicht wahrzunehmen. Das z. B. alleine in Deutschland jedes Jahr Zehntausende an den Folgen von Alkohol- und Tabakkonsum sterben wird kollektiv verdrängt. Auch die 5000 Verkehrstoten im Jahr werden nicht bewusst wahrgenommen.

 

Wo liegen objektiv die größten Risiken?

  1. Rauchen
  2. wenig Bewegung
  3. Alkoholkonsum
  4. fettes Essen
  5. viel Essen
  6. Autofahren
  7. Passivrauchen

 

Presse und Risikodarstellung

Bitte beachten Sie, dass über alltägliche Risiken in der Presse nur selten berichtet wird.

Hund beißt Mann -> keine Meldung
Mann beißt Hund -> Meldung

Über Ereignisse mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit, die aber extreme Auswirkungen haben können, wird dafür gerne in aller Ausführlichkeit berichtig. (Atomkraft, Genfood)

Natürlich ist es wichtig sich über mögliche Risiken, wie Gift in der Nahrung, zu informieren und diese Risiken zu minimieren. Wichtig ist dabei aber, dass die alltäglichen hohen Risiken nicht in Vergessenheit geraten.

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