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  Erkältung Grippe Unterschied Erkältung und Grippe
  Husten Ansteckung vermeiden
  Schnupfen Immunsystem stärken
   

Grippe

Grippe

Beileid-erheischend wird im allgemeinen Sprachgebrauch jede stärkere Erkältung als „Grippe“ bezeichnet. Die echte Grippe ist eine Infektion der Atemwege, mit der eine normale Erkältung nur selten etwas zu tun hat. Grippe-Viren oder medizinisch korrekt Influenza-Viren verursachen eine erheblich gefährlichere Infektion. Die Grippe-Symptome unterscheiden sich auch erheblich von denen einer Erkältung. Die echte Grippe tritt schlagartig auf und beginnt meistens mit hohem Fieber. Die Kranken fühlen sich sehr schlapp und haben das Gefühl, sich vor Muskel- und Gliederschmerzen kaum mehr bewegen zu können.

Schutz vor Grippe:

  1. Impfung, solange Sie kein Fieber haben. Die Schutzwirkung erreicht ihr Optimum zwar erst nach zwei Wochen. Der Krankheitsverlauf ist aber auch schwächer, wenn es in den ersten zwei Wochen nach der Impfung zu einer Ansteckung kommt.
  2. Häufiges Händewaschen. Über die Hände werden sonst die Erreger zu der Nase befördert.
  3. Stärkung des Immunsystems durch Ruhe und Entspannung.
  4. Viel Trinken, die Erreger in der Luft können durch flüssigere Sekrete besser aus dem Körper trankportiert werden als von zähflüssigeren. Der Zustand der Sekrete hängt vom Flüssigkeitsspiegel des Körpers ab.
  5. Alkohol in größeren Mengen schwächt die Abwehr und erhöht so das Infektionsrisiko.
  6. Zigarettenkonsum schwächt das Immunsystem und schädigt die Atemwege. Dadurch können Erreger leichter in den Körper eindringen.
  7. Nasenspülungen schwemmen die Erreger mit dem Salzwasser aus.
  8. Hals warm halten, mit einem Schal schlafen: Die Wärme fördert die Durchblutung und damit die Abwehr.

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Grippe-Impfung

Eine Grippe-Impfung gegen den Influenza-Virus ist vor allem folgenden Menschen zu empfehlen:

  • Menschen über 60 Jahren, da sie durch das fortgeschrittene Alter ein schwächeres Immunsystem haben
  • Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. z. B. chronisch kranken Menschen, die an Herz-Kreislauf-Schwäche, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Lungenerkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen leiden, sowie Leukämiepatienten und HIV-Infizierte.
  • Personen, die mit täglich mit vielen anderen Menschen in Kontakt kommen und dadurch einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind.

Kranke Personen können nicht geimpft werden, da Ihr Immunsystem gerade mit der Abwehr von anderen Bakterien und Viren beschäftigt ist. Eine Schein-Erkrankung, wie sie durch die Grippe-Schutzimpfung ausgelöst wird, würde zusätzlich ihr Immunsystem belasten. Daher erst Erkrankungen auskurieren und dann impfen.  

Woraus besteht die Grippe-Impfung?

Bei der Grippe-Impfung wird ein Totimpfstoff injiziert. Influenza-Viren im Impfstoff wurden abgetötet und können so die Krankheit nicht mehr auslösen. Der Körper reagiert aber auf diese abgetöteten Viren wie auf eine echte Infektion und bildet Abwehrstoffe (Antikörper) gegen das Virus. Kommt es später zu einer Infektion mit diesen Influenza-Viren, werden diese sofort von den bereits gebildeten Antikörpern vernichtet und können so keine Infektion mehr auslösen.

Eine Grippe-Impfung schützt nur vor der „echten“ Grippe, nicht vor Erkältungen, da diese von anderen Viren ausgelöst werden.

Wie lange hält eine Grippe-Impfung?

Eine Grippe-Impfung muss jährlich wiederholt werden, da sich die Oberfläche des Virus immer wieder ändert (mutiert) und dadurch die Antikörper es Vorjahres nicht mehr wirksam sind.

Wie schnell wirkt eine Grippe-Schutzimpfung?

Nach der Impfung benötigt der Körper etwas Zeit Antikörper gegen die Grippeviren zu bilden. Aus diesem Grund dauert es zwei Wochen, bis der volle Schutz gegen die Grippeviren aufgebaut ist. Kommt es vorher zu einer Infektion fällt die Erkrankung schwächer aus, da auch in diesem Fall der Körper bereits einen zeitlichen Vorsprung bei der Immunabwehr gegen die Viren hat. Trotzdem sollte auf eine rechtzeitige Schutzimpfung geachtet werden.

Nebenwirkungen der Grippe-Impfung

Die Grippe-Impfung ist sehr gut verträglich. Personen mit einer Hühnereiweißallergie sollten sich aber nicht impfen lassen, da im Impfstoff Reste von Hühnereiweiß enthalten sind.

In seltenen Fällen kommt es zu leichten Hautreaktionen an der Injektionsstelle und Abgeschlagenheit, Magen-Darm-Beschwerden oder Körper-Temperaturerhöhungen, die jedoch nicht lange anhalten.

Wirksamkeit der Grippeimpfung:

Bei jungen und gesunden Menschen verhindert eine Grippeimpfung eine Infektion bei 70 und 90 Prozent. Bei Älteren ist der Infektionsschutz etwas geringer.

Neuraminidase-Hemmer

Neuraminidase-Hemmer verhindern, dass sich neu gebildete Viren (A- und B-Formen) von der Wirtszelle ablösen können. Daher können Neuraminidase-Hemmer kurz nach der Infektion (2 Tage) angewendet, die Stärke der Symptome um 40 Prozent und die Komplikationsrate um 50 % senken.

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