Schadstoffe in Lebensmitteln Wichtige Schadstoffe in der Nahrung
  Grenzwerte      Mykotoxine = Pilztoxine
  Risikobewertung von Schadstoffen      Pestizide
  Lebensmittelzusatzstoffe      Schwermetalle
  Leitungswasser: Qualität      Nitrate
  gentechnisch veränderte Lebensmittel      Biogene Inhaltsstoffe
  Gift in der Nahrung      Dioxine und Furane
  Antibiotika Hormone      Strahlenbelastung

Schadstoffe in Lebensmitteln

Schadstoffe in Lebensmitteln

Schadstoffe sind Stoffe, die in gewissen Mengen Menschen, Tiere, Pflanzen oder der Umwelt schädigen können. Der Fortschritt hat zur Folge, dass unsere Umwelt immer mehr mit Substanzen belastet wird, die in der Natur nicht oder nicht in diesen Konzentrationen vorkommen.

Schadstoffe in der Luft, dem Wasser und im Boden gelangen über die Nahrungskette früher oder später auch in den menschlichen Körper und können dort, abhängig von der Konzentration und Einwirkungsdauer, gesundheitliche Schäden verursachen.

Durch die Nahrungskette kommt es häufig zusätzlich zu einer Konzentration der Schadstoffe. Ein Beispiel: Gras nimmt über einen leicht belasteten Boden Schadstoffe auf. Eine Kuh isst in ihrem Leben Millionen von Grashalme und speichert einige diese Schadstoffe im Gewebe. Der Mensch, als nächster in der Nahrungskette, isst im Laufe seines Lebens mehrere Kühe und konzentriert dadurch weiter die Schadstoffe.

Schadstoffe in der Nahrung kann man in zwei Gruppen unterteilen:

  • Gezielt in die Umwelt gebrachte Substanzen. (Beispiel: Pestizide)
  • Nicht gezielt in die Umwelt gebrachte Substanzen: Abfallprodukte wie Quecksilber, Dioxine, Cadmium. (Quellen: Herstellungsprozesse, Müll, Energiegewinnung durch Verbrennung)

Über pflanzliche und tierische Lebensmittel und dem Trinkwasser  gelangen diese Substanzen in den menschlichen Körper. Ab welcher Konzentration und Einwirkdauer Schadstoffe negative Wirkungen entfalten ist in vielen Fällen noch nicht umfassend geklärt.

 

Paracelsus: „Die Dosis macht die Giftwirkung“

Mi Dosis ist nicht nur die Menge, sondern auch die Einwirkzeit, Vorschäden und Begleitschäden gemeint.

Alltagsgifte:

  • Metalle in Zahlfüllungen
  • Pestizide in Nahrungsmitteln und Textilien
  • Wohngifte
  • Atemgifte der Außenluft
  • Medikamente,
  • Genussgifte wie Tee, Kaffee, Tabak, Alkohol, Drogen

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Akute Vergiftung <-> Chronische Vergiftung

Viele Alltagsgifte sind Speichergifte, die sich in bestimmten Körperdepots anreichern. Erst wenn eine kritische Konzentration erreicht wird kommt es zu einer Wirkung. Die Anreicherungsphase kann Jahre oder Jahrzehnte andauern. Bis dahin gibt es keine Symptome, die auf die Anreicherung von Giften hinweist.

Das Fettgewebe und das fettähnliche Nervengewebe speichern die meisten Alltagsgifte. Die Ausscheidungsorgane, Leber für fettlösliche Gifte und die Niere für wasserlösliche Gifte, speichern ebenso überdurchschnittlich Gifte.

Jede Mobilisierung dieser Speicher kann bei entsprechend hohen Mengen an gespeicherten Giften Vergiftungssymptome hervorrufen. Eine Mobilisierung der Speicher kann durch eine Anregung oder Beschleunigung des Stoffwechsels erfolgen. Auch ein radikaler Abbau von Fettgewebe, z. B. durch längeres Fasten oder einer Radikaldiät setzt die im Fettgewebe gespeicherten Giftstoffe frei, was die Entgiftungsorgane des Körpers überlasten kann.

Alltagsgifte verstärken sich in ihrer Wirkung.

 

Nicht jeder Schadstoff in der Nahrung muss ein Fremdstoff sein. Auch viele Lebensmittel enthalten in gewissen Mengen Schadstoffe. Bittere Mandeln setzen bei der Verdauung giftige Blausäure frei, grüne Tomaten und die gründen Stellen an Kartoffeln giftiges Solanin. Lebensmittel können auch mit Keimen wie Salmonellen und Schimmelpilzgiften wie Aflatoxine.

Gesundheitsgefährliche Stoffe in Lebensmittel müssen nicht Umwelt- oder Produktionsbedingt sein.

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